Das messbare Friedenswerk von unten

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 sah sich die Welt mit der dringenden Aufgabe konfrontiert, Wege zu finden, um die tiefen Gräben der Feindseligkeit und das Misstrauen unter den Nationen zu überbrücken. Aus dem Bedürfnis nach Versöhnung und friedlicher Zusammenarbeit entstand die Idee der Städtepartnerschaften. Da die Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland über Jahrhunderte besonders tief manifestiert war, das Ringen um Elsaß-Lothringen sowie das Rheinland bis in die absolutistische Zeit zurückragte, strebten vor allem diese beiden Nationen danach, die „Erbfeindschaft“ nach den beiden blutigen Weltkriegen zu überwinden. Ein Teil der neuen Friedenspolitik war die Begründung einer Graswurzelbewegung für mehr Verständnis und Nähe zwischen den Völkern im Wege von Kommunalpartnerschaften.

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