„Ich blicke mit viel mehr Vertrauen in die Zukunft“

An der ehrwürdigen Leopoldina, der nationalen Akademie der Wissenschaften, haben 32 junge Menschen eine Woche lang unter wissenschaftlicher Begleitung an einer Zukunftswerkstatt „Landwende“ zum Thema teilgenommen und sich mit der Frage befasst, wie die jungen Menschen sich das ideale Leben auf dem Land im Jahr 2070 vorstellen. Die Schneverdinger Psychologie-Studentin Thea Terjung gehörte zu den maximal 27 Jahre jungen Auserwählten der gezielt interdisziplinär zusammengestellten Diskussionsgruppe. Die Lebensrealitäten waren ebenfalls bewusst unterschiedlich gewählt: „Von Landei bis Metropolitan, von Süd nach Nord, von Ost nach West, von Praktiker bis Student, von Natur- über Geisteswissenschaftler, von Landwirt bis zum Arzt – es war alles vertreten“, wie es seitens der Organisatoren heißt. Ziel war es, in einem mehrtägigen Prozess und in der Diskussion methodisch wissenschaftlich unterstützt eine oder mehrere Visionen für den Zeitraum bis 2070 zu entwerfen, um das „Trilemma“ aus Biodiversität, Klimaschutz und Ernährungssouveränität in den Griff zu bekommen.

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