„Man blickt da oft in schlimme Abgründe“
Wer über die Schwelle der Soltauer Teestube tritt, ist in der Regel selten frei von Sorgen. Die Räumlichkeiten in der Poststraße 15b sind eine etablierte Anlaufstelle für Suchtkranke und Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Angehörige, zudem haben hier zahlreiche Selbsthilfegruppen ihren festen Platz. Besucher kommen mit verschiedensten Problemen, von denen Silke Meyer, die sich seit einigen Monaten in der Einrichtung engagiert, schon einige miterlebt und begleitet hat. Eines sei zwar noch nicht an sie herangetragen worden, doch Gedanken darüber habe sie sich schon gemacht, erklärt Meyer: „Was mache ich eigentlich, wenn mal ein Fall von häuslicher Gewalt in die Teestube getragen werden sollte?