Gedenken an ermordete Kriegsgefangene am Truppenübungsplatz
Im April 1945 wurden die letzten überlebenden sowjetischen Kriegsgefangenen in den Lagern Belsen-Hörsten, Wietzendorf und Oerbke befreit. Deshalb hatten DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) und VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) zu Gedenkfeiern auf dortigen Friedhöfen eingeladen. Agnes Hasenjäger vom Friedesbüro Hannover rief in Erinnerung, dass die Nazis mit dem Überfall auf die Sowjetunion an Öl, Weizen und Land zum Besiedeln für Deutsche interessiert waren. Die Menschen der Sowjetunion sollten versklavt oder ermordet werden.