Wahrheitsfindung nach mehr als zwei Jahrzehnten
Die Unruhe, das Unbehagen, ist bei der jungen Frau auf der Bank im Flur des Landgerichts Lüneburg nicht zu übersehen. Immer wieder schüttelt sie verzweifelt den Kopf, schlägt sich gegen die Stirn und beugt sich vornüber, während ihre Begleiterin versucht, beruhigend auf sie einzuwirken. Gleich wird sie in den Saal 121 gerufen werden, um im Prozess gegen ihren ehemaligen Stiefvater auszusagen. Am Dienstagvormittag begann vor der 5.