Völkische gehen, Protest bleibt

Einmal im Jahr treffen sich die völkischen „Ludendorffer“ in Dorfmark, begleitet von Protesten. Das gehörte im Heidekreis bislang zum Osterwochenende wie die bunten Eier. Durch Corona geriet das Ritual ins Stocken, und nun scheint es so, als könnte es dem Heidekreis dauerhaft erspart bleiben, regelmäßig im Zusammenhang mit einem rechtsextremen Szene-Treffen negativ in die Schlagzeilen zu geraten. Denn der „Bund für Gotterkenntnis“, der die antisemitische Ideologie der esoterischen Schriftstellerin Mathilde Ludendorff (1877-1966), Ehefrau des Generals und völkischen Politikers Erich Ludendorff, propagiert, hat erklärt, sein Ostertreffen in Dorfmark ausfallen zu lassen.

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