Strenges Kontrollregime für Dienstwaffen
Als vor drei Wochen nach den vier Morden in Westervesede und Brockel bekannt wurde, dass der mutmaßliche Täter ein Bundeswehrangehöriger ist, kam schnell die Vermutung auf, dass der 32-Jährige eine Bundeswehrwaffe benutzt haben könnte. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht, was nichts an der Ungeheuerlichkeit der Tat ändert. Bei der Bundeswehr und insbesondere in der betroffenen Einheit in Seedorf, dürfte es dennoch eine gewisse Erleichterung gegeben haben, dass das Gewehr des Herstellers Heckler & Koch nicht aus den dortigen Beständen stammte. Es war eine von mehreren Waffen, die der Soldat als Sportschütze privat besessen und wie vorgeschrieben auch angemeldet haben soll.