Entscheidung über Gleichstellungsbeauftragte zeigt Gräben auf

Das Verhältnis der Befürworter des Verbleibens von Bürgermeister Ulf-Marcus Grube in seinem Amt und der Gegner verhärtet sich und wirkt sich jetzt auch auf weitere Ämter aus. Mit elf Nein-Stimmen bei neun Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen lehnte der Stadtrat in öffentlicher Sitzung am vergangenen Donnerstag im Saal der Stadtbücherei die Berufung von Heike Vogt-Thierjung als neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt ab. Die Mitarbeiterin des Fachbereichs Zentrales im Rathaus hatte sich für das Amt beworben, nachdem die vorherige Bewerberin verzichtet hatte. Die Debatte um Thierjung-Vogt war nach einer Zwischenfrage von Michael-Carsten Aulenbach (SPD) zu einem Leserbrief und zum Verhalten der Bewerberin während der Verpflichtung von neuen Ausschussmitgliedern in einer vorherigen Ratssitzung entbrannt.

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