Mehr Werkstattstunden um Zug-Betrieb zu sichern
Schelte gab es für den Bahnbetreiber auf dem sogenannten „Heidekreuz“ in den vergangenen Monaten reichlich: Zugausfälle, Verspätungen, Ersatzverkehr – und am vergangenen Dienstag ein Totalausfall durch den GDL-Streik. Letzteres ist allerdings die Ausnahme und hat nichts mit den sonstigen Schwierigkeiten zu tun, mit denen „Start Niedersachsen Mitte“ – kurz: „Start“ – seit langem zu kämpfen hat. „Ein großer Teil der Probleme ist tatsächlich auf die Fahrzeuge zurückzuführen“, erklärt Mathias Hoff nun in einer Mitteilung. In vielen Fällen, so der „Start“-Leiter weiter, treffe das Unternehmen allerdings keine direkte Schuld: „Das kann der Güterzug sein, der noch ‚dazwischen‘ fährt, das kann ein Defekt an der Stellwerktechnik sein oder eine Baustellensituation in Hannover am Hauptbahnhof, sodass wir dort nicht pünktlich den Bahnsteig anfahren können.