Auswärtsspiel jenseits der eigenen Bubble
Mittwochabend im Theater Metronom – das gute Dutzend Zuschauer weiß nicht, was es erwartet. Das allein wäre nicht weiter ungewöhnlich, gleichwohl: Auch die drei Theatermacher wissen nicht, wie sich der Abend entwickeln wird, noch nicht einmal, ob sie selbst die Protagonisten ihres eigenen Stücks sein werden oder mit den Zuschauern die Plätze auf der Bühne tauschen. Das Theaterkollektiv „Lift“ besteht aus drei Studierenden der Kulturwissenschaften der Universität Hildesheim. Sie haben sich für drei Nächte in der jüngst im „Metronom“ renovierten Künstlerwohnung eingemietet, um ihr neues Format mit einem Publikum zu erproben, das nicht der eigenen „Blase“ gleichaltriger Studenten entstammt.