Noch weit von Gleichberechtigung entfernt
Anlässlich des Internationalen Weltfrauentags am vergangenen Freitag wurde erneut auf die Herausforderungen und Ungleichheiten hingewiesen, mit denen Frauen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind. Trotz eines Anstiegs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland auf ein Rekordhoch von 34,7 Millionen im Jahr 2023, mit Frauen, die 118 000 neue Arbeitsplätze besetzten, offenbaren die Zahlen weiterhin signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor in einer prekären Lage: Sie arbeiten häufiger in Teilzeit, sind in Führungspositionen unterrepräsentiert und verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen. Fast die Hälfte aller beschäftigten Frauen (49,8 Prozent) arbeitet in Teilzeit, verglichen mit nur knapp 13 Prozent der Männer.