Ein Wurf für die Geschichtsbücher
„Wurf für die Geschichtsbücher“, „Speerwurf-Schallmauer“, „Naturereignis“ – deutschlandweit überschlugen sich die Schlagzeilen nach dem Überraschungscoup von Max Dehning. Sogar in Indien, Heimat des amtierenden Olympiasiegers und Weltmeisters Neeraj Chopra, schwärmten die Zeitungen von der „außergewöhnlichen Leistung des deutschen Teenagers“. Der Hermannsburger und gebürtige Soltauer schleuderte seinen Speer bei den Deutschen Meisterschaften im Winterwurf in Halle (Saale) am Sonntag auf 90,20 Meter und pulverisierte nicht nur seine eigene Bestmarke. Noch nie hatte der 19-Jährige über 80 Meter geworfen, und dann gelang ihm im ersten Versuch dieser Wahnsinnswurf zum Meistertitel, mit dem der ehemalige Jugendhandballer des MTV Soltau die Olympia-Norm (85,50 Meter) locker knackte.