Erinnerungen an die Gräuel des Holocausts
Zum Holocaust-Gedenktag gab es am Sonntag im Schneverdinger Kino Lichtspiel eine Lesung aus dem Buch „Nur Gott der Herr kennt ihre Namen“, in dem die grausamen Geschehnisse entlang der Heidebahn beschrieben sind. Die Idee zu der Veranstaltung hatten die Schneverdinger Künstlerin Dietlind Horstmann-Köpper, die regelmäßig zum Holocaust-Gedenktag Ausstellungen im Kunstraum des Kulturvereins Schneverdingen organisiert und Hanna Wehmeier aus dem erweiterten Vorstand des Kulturvereins Schneverdingen. Einen Monat vor Kriegsende wurden die Konzentrationslager im Landesinnern evakuiert und die Insassen in Güterwagons zu Vernichtungslagern transportiert. Die Heidebahn hatte dabei als wichtigste Verbindung nach Bergen-Belsen eine entscheidende Bedeutung.