„Demokratie lässt sich nicht mehr vom Sofa verteidigen“
Um die 1500 Menschen sollen es Schätzungen vom Dienstag zufolge dann doch gewesen sein, die Sinne des „Nie wieder ist jetzt“ am Montag in den Bürgerhof des Bad Fallingbosteler Zentrums geströmt sind. Alle demokratische Parteien, ihre Jugendverbände, Gewerkschaften, Landvolk und Jugend, der Jesidische Kulturverein und weitere Gruppen standen hinter der Kundgebung, die das „Bündnis gegen Rechts“ innerhalb weniger Tage nach Vorbild zahlreicher Demonstrationen im Bundesgebiet aus dem Boden gestampft hat. Heidekreis-Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil ließ mit gewichtigem Grund entschuldigen: Er nahm in Berlin am Trauerstaatsakt zu Ehren Wolfgang Schäubles teil. Trotzdem fand sich mit Landrat Jens Grote, Ratsherr Birhat Kaçar, der Buchholzer Bürgermeisterin Aynur Colpan, den Pastoren Gottfried Berndt und Manuel Ziggel, Gewerkschafter Heinz-Dieter Braun und Fritz Patzelt vom „Bündnis gegen Rechts“ eine illustre Runde am Rednerpult zusammen.