Arsen, Lost, Granaten und Blindgänger
Der ehemalige Gasplatz Breloh ist neben dem Dethlinger Teich das wohl aufwändigste Sanierungsareal in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Doch während der Dethlinger Teich als Vorzeige-Sanierungsprojekt eine definierte kleine Fläche ist, deren komplizierte Sanierung in einer Halle von der beachtlichenGröße vergleichbar mit der Breslauer Jahrhunderthalle in überschaubarer Zeit abgeschlossen werden kann, sieht das mit den Flächen des Gasplatzes Breloh (1916 bis 1919) und der Heeres-Versuchsstelle Munster Nord (1935 – 1945) schon anders aus. Hier sind 76 Teilflächen in einem Umfang von 1678 Hektar von Kontamination betroffen. Das entspricht 16,5 Prozent des gesamten Truppenübungsplatzes (TÜP) Munster Nord.
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