Wettbewerb um Pflegefamilien über Kreisgrenzen hinweg

Die Stimmung war bei der geleiteten Haushaltssitzung des Kreis-Jugendhilfeausschusses besser als die dazu präsentierten Zahlen. Zur Arbeit des derzeit von Kreisrätin Cornelia Reithmeier kommissarisch geleiteten Jugendamts mit teilweise neuen Herangehensweisen und Lösungsansätzen gab es in der von Wolfgang Börner (SPD) geleiteten Sitzung mehrfach anerkennende Kommentare. Große Sorgen bereitet dagegen die Kostenentwicklung. Mit einem Zuschussbedarf von 63,1 Millionen Euro, 7,4 Millionen Euro mehr als im Ansatz für das laufende Jahr, weist der Bereich 06 Kinder, Jugend, Familie mit Abstand das größte Defizit aller neun Teiletats für den Kreishaushalt 2024 auf.

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