Neue Ochsenfigur aus Soltau für Krippe
Kälte, Hunger, Dunkelheit, Einsamkeit, Tod: Alltag für Kriegsgefangene in Wietzendorf in der Zeit ab 1942. Zustände, die den Heimatverein Wietzendorf im Peetshof bis heute beschäftigen und so zu einer wohl einmaligen Aktion geführt haben. Um angesichts der Schrecken des Lagerlebens Trost zu finden, bauten gefangene Offiziere der italienischen Armee gemäß ihrer heimischen Tradition im November 1944 eine Krippe zu Weihnachten. Als Material zweckentfremdeten sie wenige Monate vor dem Ende des zweiten Weltkrieges all das, was sie im Lager vorfanden.