"Bejagung des Wolfes wird nicht zu versprochenem Ergebnis führen"

Der von der AfD eingebrachte Antrag, eine an die „Uelzener Erklärung zum Wolf“ angelehnte Resolution zu verabschieden, wurde in der Kreistagssitzung am 30. Juli bei drei Ja-Stimmen mit großer Mehrheit abgelehnt. „Wir möchten betonen, dass wir das Ziel der Resolution, den Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene abzuschwächen, um nach der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes in einzelnen Bundesländern mit der Bejagung beginnen zu können, aus fachlichen Gründen ablehnen“, sagte die stellvertretende Sprecherin der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ellen Gause. Die Bewertung des günstigen Erhaltungszustandes basiere für alle in der FFH-Richtlinie erfassten Arten auf vier Parametern und beziehe sich räumlich grundsätzlich auf die biogeografischen Regionen innerhalb der Mitgliedsstaaten und nicht auf einzelne Länder oder deren Teilgebiete.

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