Strabs reformieren, Spielstraße einrichten und Bahnhof reaktivieren
Drei Anträge wurden bei der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause zur Beratung in die Fachausschüsse verwiesen, einer von der CDU-Fraktion und zwei von der Gruppe SPD/Flupis/Grüne/FDP. Die besten Aussichten, zeitnah behandelt und beschlossen zu werden, hat dabei das Anliegen der Union – nicht nur, weil die CDU die absolute Mehrheit im Gemeindeparlament hat, sondern weil sich der Antrag mit einem kommunalen Dauerthema befasst, das im Zuge der Diskussion über die Anfang des vergangenen Jahres abgeschlossene Sanierung der Behninger Straße sowie der demnächst anstehenden Erneuerung der Straße Im Kamp in Neuenkirchen in den Vordergrund gerückt ist: die Straßenausbaubeitragssatzung, kurz Strabs. Das Meinungsspektrum über die Heranziehung der Anlieger an den Kosten reiche von der Forderung nach völliger Abschaffung bis zur Beibehaltung, heißt es einleitend in dem Antrag, den Stellvertreterin Birte Delventhal für den abwesenden Fraktionsvorsitzenden Manfred Stein vortrug. Eine Abschaffung erforderte eine Kompensation der wegfallenden Einnahmen über höhere Steuern, die Beibehaltung bedeutete angesichts steigender Preise und Reallohnverlusten eine zunehmende Belastung von Anliegern.