Noch einmal Optimismus vor dem Start

Die lang geplante und aufwendig vorbereitete Sanierung des mit giftigen Kampfstoffen belasteten „Dethlinger Teichs“ steht kurz bevor, im August soll der Startschuss fallen (siehe BZ vom gestrigen Freitag). Ab dann gehört die Räumstelle nordöstlich von Dethlingen den geschulten Experten, die mit den Bergungsrisiken vertraut sind und wissen, wie mit Senfgas oder dem extrem ätzenden Giftgas Phosgen und umzugehen ist. Mehr als 100000 verschiedene chemische Kampfmittel sollen nach dem Zweiten Weltkrieg in der fast kreisrunden Kieselgur-Grube versenkt worden sein, die inzwischen als „Dethlinger Teich“ zweifelhafte Berühmtheit erlangt hat. Am gestrigen Freitag nutzte Christian Meyer die Gelegenheit, die Räumstelle und die riesige Halle, unter der sich der zugeschüttete Dethlinger Teich mit seinen schätzungsweise 30000 Granaten befindet, zu begutachten.

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