Bei den Windrädern liegt der Südkreis deutlich vorn

Die von der Bundesregierung ausgerufene Windkraft-Offensive als tragende Säule der Energiewende wird das Landschaftsbild dieser Region verändern. „Wir werden das Gesicht des Heidekreises in keinster Weise wieder erkennen“, hatte die Walsroder Bürgermeisterin Helma Spöring kürzlich bei der Kreisverbandsversammlung des Städte- und Gemeindebunds ein düsteres Szenario gemalt für den Fall, dass es bei der Vorgabe des Landes bleibt, wonach 3,18 Prozent der Landkreisfläche in den kommenden Jahren als Windkraft-Vorranggebiete ausgewiesen werden müssen (BZ vom 29. März). Aufgrund von Ausschlusskriterien für Naturschutzgebiete und Truppenübungsflächen, wo keine Windräder zulässig sind, würde es nach Angaben der Sprecherin der Heidekreis-Hauptverwaltungsbeamten für das übrige Kreisgebiet auf einen Anteil zwischen fünf und sechs Prozent zu definierender Vorrangfläche Wind hinauslaufen.

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