Aufforderung, gegen "Gärten des Grauens" vorzugehen

Tag für Tag schreitet der Artenschwund voran, gehen Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten verloren. Die Ursachen sind laut Nabu Heidekreis kom­plex, doch spielen auch die Versiegelung von Freiflächen durch den Bau von Verkehrswegen und die Ausdehnung von Siedlungs- und Gewerbeflä­chen eine Rolle. Obwohl öffentlichen und privaten Grünflächen eine steigende Be­deutung für Artenvielfalt und Naturerleben zukommt, ist der Trend zu vermeintlich pflegeleichten Gärten mit Kies- und Schotterflächen, Pflasterungen, sterilen Rasenflächen und fremdländischen Gewächsen ungebrochen. Als Reaktion auf den Rückgang an Wildbienen, Hummeln, Wespen, Schwebfliegen und Schmetterlingen sind in letzter Zeit jedoch vor allem so genannte Schottergärten aufgrund ihrer negativ Auswirkungen auf die Biodiversität in die Kritik geraten.

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