Trophäenschau erneut „eingedampft“

Wie viele Veranstalter müssen auch die beiden Heidekreis-Jägerschaften Soltau und Fallingbostel aufgrund von Corona-bedingten Einschränkungen auf ihre Großereignisse verzichten: die traditionellen Hegeschauen, bei denen die Trophäen der geschossenen Tiere, Geweihe und Gehörne, vorgestellt und begutachtet werden. Das entbindet die Jäger nicht von der Pflicht einer Inventur, einer Bilanz des zurückliegenden Jagdjahres. Sie sei erforderlich, um einen Überblick über die Entwicklung in den Revieren, 257 gibt es im nördlichen Kreisgebiet, zu erhalten und bildeten in Verbindung mit dem dort vorgestellten Streckenbericht (Infobox) die Grundlage für die Aufstellung von Bejagungsplänen, sagt Kreisjägermeister Wolfgang von Wieding. Statt der Präsentationen im großen Rahmen in der Alten Reithalle Soltau beziehungsweise in der Stadthalle Walsrode sind für dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge lediglich eingedampfte Trophäenbegutachtungen in Form von Tischbewertungen vorgesehen.

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