Im dritten Anlauf endlich der Wunschkandidat
Im dritten Versuch hat es geklappt: Mit Friedrich Merz ist der Wunschkandidat des Verbands Heidekreis zum neuen CDU-Bundesvorsitzenden gewählt worden. Unter den 1001 eingeladenen stimmberechtigten Delegierten des digitalen Parteitags waren mit der Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper, Sabine Jung (Frauen Union) und dem Kreisvorsitzenden Gerd Engel drei Vertreter aus dem Heidekreis. Letztlich saßen 983 abstimmungsberechtigte Frauen und Männer an den Bildschirmen, 915, knapp 95 Prozent, klickten für Merz, den einzigen Bewerber, der bei den vorangegangenen Bundesparteitagen gegen Annegret Kramp-Karrenbauer und im vergangenen Jahr gegen Armin Laschet jeweils unterlegen war. Zweimal habe ich schon für Friedrich Merz gestimmt, aber jedes Mal wurde eine andere Person gewählt, ist Engel erfreut über das Ergebnis und überzeugt, dass Merz trotz seines Alters der Richtige für den Erneuerungsprozess nach der für die Union desaströsen Bundestagswahl 2021 sein werde, auch wenn er mit 66 Jahren nicht der Jüngste ist.