Wie schön, dass alles so bleibt wie es ist
Ja, nun hatten wir die Wahl und die Auswahl: Armin Laschet, der den Wahlkampf als Frohnatur beflügelte, indem er sich über die Flutkatastrophe amüsierte und die letzten vier Wochen södergesteuert die tibetanische Gebetsmühle anwarf, um die Republik vor dem sozialistischen Monster Olaf Scholz zu warnen. Dann war da Olaf Scholz, der den Wahlkampf irgendwie als humoristisches Event betrachtete, da er ständig grinste. Da spielte bestimmt die etwas trockene hamburgische Gelassenheit eine gewisse Rolle. Dann war da noch der Herr Lindner, der sich noch zwei Monate vor der Wahl klar als Armin Laschets zukünftiger Finanzminister präsentierte, dann aber, als die CDU schwächelte, auf Distanz ging und der CDU keinen Neuanfang mehr zutraute.