Einzelhandel klagt über schärfere Auflagen

Kirsten und Jan Brinkmann haben nicht gezögert: In ihrem Entsetzen schreiben die beiden Expert-Chefs seit Tagen Briefe an Landtags- und Bundestagsabgeordnete, an den Landes- und den Bundeswirtschaftsminister und an die Medien. Aufgebracht haben die Elektronikfachhändler die seit Montag geltenden Regelungen zur Testpflicht im Einzelhandel: Wer in Läden mit mehr als 200 Quadratmetern Verkaufsfläche einkaufen will, der braucht nun zwar keinen Termin mehr, aber er muss negativ getestet, bereits vollständig geimpft sein oder kann eine Genesung vom Corona-Virus nachweisen. Wir haben die gesamte Zeit alles mitgemacht, alles fair und ordentlich umgesetzt selbst die Bundesnotbremse, sagt Jan Brinkmann, der Märkte in Soltau, Rotenburg und Geesthacht betreibt. Nun seien die Inzidenzzahlen auf einem guten Weg und nun kämen keine Kunden mehr.

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