Defizitabbau ist nicht das primäre Thema fürs HKK
Im Interview mit der BZ haben der Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Norden und Geschäftsführer Dr. Achim Rogge für das Heidekreis-Klinikum (HKK) zur Frage der künftigen Wirtschaftlichkeit des Klinikums Stellung bezogen. Zwar seien die aktuell jährlichen 10 Millionen Euro Zuschuss des Landkreises an das HKK nicht gottgewollt, so Norden, aber als man 2017/2018 vom Land die Offerte erhalten habe, es könnten rund 130 Millionen Euro Zuschuss für einen Klinikneubau fließen, sei es nicht primär um einen Defizitabbau, sondern um die Erweiterung des Leistungsportfolios gegangen. Der HKK-Aufsichtsratsvorsitzende gesteht ein, dass es schwer sei, mit der derzeitigen Schwerpunktbildung der beiden Häuser die Menschen zu erreichen.