Lockdown-Folgen: Solidarität bröckelt auch in den Familien

Wir gemeinsam lautete während des ersten Lockdowns das Motto einer Kolumnenreihe in der Böhme-Zeitung. Zehn Menschen dem Heidekreis schrieben dort abwechselnd ihre Gedanken nieder, wie unsere Gesellschaft gemeinsam die Lasten der Coronakrise schultern kann, um sie letztlich so unbeschadet wie möglich zu meistern. Ein knappes Jahr später bröckelt nicht nur die Solidarität der gesamten Gesellschaft, auch in ihrer kleinsten Einheit scheint bei der Bewältigung der Lockdown-Lasten von einem Wir gemeinsam keine Rede mehr zu sein. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass in der viel beschworen Keimzelle unserer Gesellschaft, der Familie, es vor allem eine Person ist, die tagtäglich den Spagat zwischen Homeoffice und Homeschooling meistern muss: die Mutter (siehe Infobox).

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