Soltaus umtriebiger Ideengeber ist gestorben
Ein Denkmal hat Wilfried Worch-Rohweder im wahrsten Sinne des Wortes gebaut sich und der Stadt Soltau. Es steht nahe der Rehaklinik an der Bahnstrecke im Forst Sibirien, zum Gedenken an die dort ermordeten KZ-Häftlinge und alle Opfer des natio- nalsozialistischen Terrors. 2007 wurde das Denkmal eingeweiht und erinnert nicht nur an die Geschehnisse kurz vor Kriegsende, sondern auch an eine turbulente Standortdiskussion, die Worch-Rohweder durchaus mit Absicht, wie er damals sagte, in Gang gesetzt hat nachdem er mit der Beschaffung von Probestelen, die für das Berliner Mahnmal für die ermordeten Juden gefertigt waren, schon Fakten geschaffen hatte. Ein Macher eben, den wenig aufhalten sollte.