Pietzmoor soll ein sicherer Kohlenstoffspeicher werden
Große Stapel gefällter Bäume an der Ostseite des Pietzmoors und viele im Vergleich zu den Vorjahren offene Flächen, die einen weiten Blick über das Hochmoor am östlichen Rand Schneverdingen erlauben, zeigen, dass sich dort etwas tut. Seit Jahren wird es renaturiert, soll nach dem jahrzehntelangen Torfabbau wieder ein funktionstüchtiges Hochmoor werden. Diese Renaturierung hat schon in den 1980er-Jahren mit der Wiedervernässung durch Kammerungen, also das Anlegen von kleinen Dämmen zur Behinderung des Wasserabflusses begonnen. Ziel war es, die Mineralisierung des bis zu sechs Meter mächtigen Torfkörpers zu stoppen.