„Das Plakat bleibt da weiter hängen“
Vom Suedlink nichts Neues: Wie warten weiter darauf, dass Tennet uns den genauen Trassenverlauf mitteilt, sagte Geschäftsführer Klaus Grünhagen kürzlich anlässlich eines Pressegesprächs des Landvolk-Kreisverbands Lüneburger Heide zum Informationsstand über die Streckenführung für die sogenannte Stromautobahn. Südlink ist die Bezeichnung eines von den Übertragungsnetzbetreibern Tennet und Transnet-BW geplanten Korridors zum Bau von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen im Rahmen des Netzentwicklungplans der Bundesrepublik Deutschland. Ab der zweiten Hälfte des Jahrzehnts soll Südlink vorrangig die in den küstennahen norddeutschen Windparks gewonnene Energie über eine Distanz von 700 Kilometern in die industriestarken süddeutschen Regionen bringen und gilt damit als zentraler Bestandteil der von der Bundesregierung verkündeten Energiewende. Ob der Zeitplan gehalten werden kann, ist angesichts eines eingetretenen erheblichen Verzugs bei der Planung aber fraglich.