„Unterstützen ambulante Hospizarbeit“

Es war sein letzter, großer Wunsch: Bevor er sterben würde, wollte ein schwerstkranker Schneverdinger noch einmal seinen Zwillingsbruder sehen. Der jedoch lebte in einer Pflegeeinrichtung in Süddeutschland für den Schneverdinger, gerade mal 52 Jahre alt, ein unerreichbares Ziel, da er kein Auto lenken konnte. Zwar bot sich ein Freund als Fahrer an, jedoch hatten weder der Kranke noch der zu jener Zeit arbeitslose Freund das nötige Kleingeld für Benzin. Dass die Fahrt dennoch zustande kam und die Zwillinge einander ein letztes Mal sahen, ist der Hospiz-Stiftung Schneverdingen zu verdanken: Wir haben mit einem Betrag in Höhe von knapp 300 Euro Benzin und Übernachtung finanziert, erinnert sich Stifterin und Vorstandsvorsitzende Ilka Hoffmann (56) und ergänzt: Es war sein Herzenswunsch.

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