Bessere Grundlage, aber kein Grund zu Euphorie
Dass die für das Haushaltsjahr 2020 geplanten Zahlen so weit weg von der Realität liegen würden, war für die Mitglieder der AfD-Kreistagsfraktion laut ihrem Sprecher Bernhard Schielke sehr überraschend. Statt eines prognostizierten Defizits von 3,2 Millionen Euro werde es dank höherer Zuweisungen vom Land und besserer Zahlen für die Rettungsdienste in diesem Jahr voraussichtlich ein deutliches Plus von 7,5 Millionen Euro im Ergebnis geben, teilten Landrat Manfred Ostermann und Kämmerer Lars Wagner ihnen bei der Vorstellung des Kreishaushalts 2021 mit. Zu Euphorie bestehe dennoch kein Anlass, betont Schielke, und verweist auf die durchgängig defizitäre mittelfristige Ergebnisplanung. Für 2021 werde ein Minus von 4,8 Millionen Euro erwartet, bis 2024 dürften es in der Summe um 19 Millionen Euro werden.