Anschlüsse für Strom und Gas „vergessen“

Als der Lüneburger Kreisausschuss im Juni 2018 die Weichen für die weitere Planung und den Bau der Arena Lüneburger Land stellte, ahnte niemand, dass die geschätzten Kosten innerhalb weniger Monate von 10,2 auf knapp 25,8 Millionen Euro steigen würden. Stattdessen waren Politik und Verwaltung froh, das seit Sommer 2017 andauernde Gezerre mit dem Hamburger Konzertveranstalter FKP Scorpio um einen möglichen Betreibervertrag beendet zu haben, den Betrieb neu ausschreiben und die Pläne damit endlich vorantreiben zu können. Eine breite, fraktionsübergreifende Mehrheit stand hinter dem Bau der multifunktionalen Veranstaltungshalle, die den Bundesliga-Volleyballern der SVG Lüneburg eine neue Heimspielstätte bescheren und zugleich die Lücke schließen sollte, die das Aus der Vamos-Kulturhalle gerissen hatte. Das Grundstück und die Arena-Pläne hatte der Landkreis als jetziger Bauherr dem Lüneburger Investor Jürgen Sallier abgekauft.

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