Neubaustrecke durch die Hintertür?

Neubaustrecke durch die Hintertür? Bundesverkehrsministerium geht davon aus, dass die Hafenhinterlandanbindung nicht ausschließlich mit Ausbaustrecken umzusetzen ist Die Befürchtungen der Bürgerinitiativen der Region zur Neuausrichtung des Schienenverkehrs, um das Hafenhinterland besser anzubinden, scheinen sich zu bestätigen: Mit einem reinen Ausbau der bestehenden Strecken sind die verkehrlichen Ziele nicht erreichbar, teilte Enak Ferlemann, Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, auf eine Anfrage des grünen Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler mit. Dieser schließt daraus, dass eine Neubaustrecke anscheinend durch die Hintertür realisiert werden soll. Im September hatte sich bereits der Projektbeirat mit einem offenen Brief an Ferlemann gewandt und Befürchtungen dahingehend geäußert, dass sich die Deutsche Bahn nicht an die vom Dialogforum Schiene Nord 2015 in Celle beschlossene Entscheidung halten wolle.

Orte

Organisationen

Themen