Nach dem Kipp-Punkt gehen die Schülerzahlen nach oben
Im Jahr 2016 verabschiedeten die Kreispolitiker den Schulentwicklungsplan für einen Zeitraum von zehn Jahren. Aber schon vier Jahre später steht fest, der Plan ist längst von einer Vielzahl aktueller Erfordernisse eingeholt worden. Und so erklärt auch Marlies Abels, die die Liegenschaftsverwaltung und -bewirtschaftung im Kreishaus leitet, dass dementsprechend die finanziellen Planungen mit rund 50 Millionen Euro nicht zu halten seien. Es war ein theoretisches Raumprogramm, sagte Abels jetzt in der Sitzung des Kreisschulausschusses und verweist unter anderem auf zusätzliche Erfordernisse beispielsweise an den Grund- und Oberschulen in Neuenkirchen und Bispingen, den Berufsbildenden Schulen oder aber den zusätzlichen Raumbedarf durch die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren an den Gymnasien und den Kooperativen Gesamtschulen im Heidekreis.