„Sterben ist keine feierliche Angelegenheit“
Hans Quittkat löste mit einer Rede zum Volkstrauertag 1968 in Neustadt am Rübenberge ein kleines lokales Erdbeben aus. Weil er die damals noch sehr starren Formen des offiziellen Gedenkens durchbrach, nicht von Soldaten als Helden sprach, keinen Anzug trug und den allzu feierlichen Rahmen der Veranstaltung, ihre ritualisierte Form, infrage stellte. Sterben ist keine feierliche Angelegenheit, gab der Geschichtslehrer seinen konsternierten Zuhörern zu bedenken. Die Böhme-Zeitung erinnerte in ihrer Ausgabe vom 23.