Verlorene Speicherkarte führt Ermittler zum Angeklagten
Das Amtsgericht in Bielefeld verhandelt am Donnerstag einen Fall von sexuellem Missbrauch an Kindern mit einer ungewöhnlichen Vorgeschichte. Der aus dem Heidekreis stammende Angeklagte hatte die Hinweise auf die Taten unfreiwillig selbst geliefert, weil der 57-Jährige eine Tasche mit einer Speicherkarte in Halle im Teutoburger Wald (Landkreis Gütersloh) verloren hatte. Dieser Verlust im Februar 2019 löste eine Kette von Ermittlungen aus, die im Mai in einer Öffentlichkeitsfahndung der Polizei endete. Zuvor war die Tasche beim Fundbüro von einem Wanderer abgegeben worden.