Dauerhafte Belastung durch Südlink
Sie gilt als ein Herzstück der Energiewende: Bis Mitte des kommenden Jahrzehnt soll der Bau der Südlink- Stromautobahn abgeschlossen sein und über eine 700 Kilometer lange Gleichstromtrasse der in Windparks an der Nordsee erzeugte Strom längs durch die Republik in ein stillgelegtes Kernkraftwerk im bayerischen Grafenrheinfeld transportiert werden, wo er dann in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Doch bis es so weit ist, die Planung überhaupt konkret in Angriff genommen werden kann, ist aus Sicht der Flächeneigentümer noch einiges zu klären. Das ist das Fazit des Landvolk-Kreisvorsitzenden Jochen Oestmann nach dem letzten von zwölf Südlink-Erörterungsterminen für den Südlink-Planungsabschnitt B, zu dem der Landkreis Heidekreis gehört. Bei der nichtöffentliche Veranstaltung im Krelinger Rüstzentrum sei noch einmal deutlich gemacht worden, dass die Stromleitungen im Heidekreis nicht über-, sondern unterirdisch verlaufen werden.