FFH-Gebiet: Erst 270 von 1700 Seiten geschafft
Seit eineinhalb Jahren beschäftigt das Verfahren zur Schutzgebietsausweisung an Aller und Leine im Süden des Kreisgebiets die Politik des Heidekreis. Seitdem ist es ein regelmäßiges Thema in den Sitzungen des Umweltausschusses und des Kreistags, wo sich betroffene Landwirte zu Wort melden, um ihren Protest, ihre Ablehnung gegen eine mögliche Ausweisung des FFH-Habitat Aller-Leine-Teil als Naturschutzgebiet mit sich dadurch ergebenden erheblichen Nutzungsbeschränkungen deutlich zu machen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Kreistagssitzungen, bei denen die Stühle im großen Saal der Bad Fallingbosteler Kreisverwaltung oft nicht ausreichten, um allen Kritikern einen Sitzplatz bieten zu können, war deren Schar bei der Einwohnerfragestunde am Freitag übersichtlich. Und weil der Zahl der Fragen je Person begrenzt ist, dauerte das Frage- und Antwortspiel mit Landrat Manfred Ostermann dieses Mal nur etwa eine Viertelstunde.