Emotionaler Protest gegen Bauvorbereitung im Wald
Die Botschaft ist eindeutig: Wer das Umweltproblem nicht wahrnimmt, ist selber eins, hat Wilfried Ehlers auf Schild gemalt, mit dem das ehemalige Mitglied der Bürgerunion im Neuenkirchener Gemeinderat, nach eigener Aussage engagierter Naturschützer, seinen Unmut über den Schaden an der Natur deutlich machen, der bei Bodenerkundungsarbeiten nahe seines Hauses in dem kleine Wäldchen der an der Visselhöveder Straße angerichtet wurde. Zur Vorbereitung von Bodenerkundungsarbeiten war in der vergangenen Woche mit schwerem Gerät, vermutlich einem Radlader, eine Schneise in den Wald geschlagen worden. In der Einwohnerfragestunde zum Schluss der Gemeinderatssitzung hatte Ehlers öffentlich auf den Vorfall hingewiesen, auf die Bedeutung des Waldes als Neuenkirchens grüne Lunge hingewiesen und Aufklärung von Bürgermeister Carlos Brunkhorst gefordert. Trotz seines naturnahen Zustands handelt es sich bei der von Ehlers bezeichnete Areal laut Brunkhorst planerisch um ein Baugebiet, für das einer regulärer Bebauungsplans besteht, der B-Plan Nr.