„Kurzfristiger Ausstieg nicht machbar“
Was ihn bei dieser Dienstreise in den Heidekreis würde, wurde dem über die Autobahn angereisten niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) ab der Abfahrt Dorfmark unübersehbar vor Augen geführt. Entlang der knapp zwei Kilometer langen Strecke von der Autobahn zum Restaurant Deutsches Haus, wo der Minister zum Bürgerdialog über die Gasförderung erwartet wurde, war auf Transparenten, die Passanten in die Höhe hielten, sowie an zwei Dutzend Traktoren die Forderung nach einer Stopp der Erdgasförderung in der Region sowie ein Verbot für weitere Erkundungsbohrungen gefordert, wie sie unter anderem bei Dorfmark, Kroge und im Gemeindefreien Bezirk Osterheide angestrebt werden. Es war die Einstimmung zu der von Althusmann versprochenen Fortsetzung des im März diesen Jahres begonnenen Bürgerdialogs über höhere Sicherheitsstandards und mehr Transparenz bei der Gasförderung, zu dem sich der Minister sowie Vertreter mehrere Landesministerien und der Staatskanzlei, Landtagsabgeordnete aus der Gasförderregion Verden/Heidekreis/Rotenburg sowie Behördenvertreter mit dem Präsidenten des Landesbergamts (LBEG), Andreas Sikorski, mit rund 50 Bürgerinnen und Bürger vom Kindes- bis zum Seniorenalter zusammentrafen.