80 000 Gefangene: Schüler auf Spur der Geschichte
Schon während des Ersten Weltkriegs begann der belgische Künstler und Kriegsgefangene Gerard Victor de Bondt an einem Denkmal für die Toten des Kriegsgefangenenlagers Soltau-Ahlften zu arbeiten. Es wurde nie fertig, de Bondt lehnte die Vollendung des Denkmals nach dem Krieg ab. Noch heute ist es unverändert dort zu finden. Wohl auch in seinem Sinne haben die Schüler der zehnten Klassen der Oberschule Soltau nun mehr als 100 Jahre später die Geschichte des damals größten Kriegsgefangenenlagers Deutschlands recherchiert.