Medizinische Hilfe für Gambia

Agnes Schürmann ist eine erfahrene Anästhesistin. Wenn sie im Lüneburger Klinikum im OP steht, weiß sie, dass sie im Zweifel auf Kollegen zurückgreifen kann: Es gibt eine Intensivstation, das Uni-Klinikum in Hamburg-Eppendorf. In Gambia ist das ganz anders, da bist du allein, sagt die 42-Jährige. Die Technik, die in deutschen Kliniken Standard ist, hat sie dort nicht: Es gibt dort keine Highend-Medizin, als Arzt muss man sich auf seine Grundkompetenzen verlassen: Sehen, Hören, Fühlen.

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