Später Stimmenzuwachs tröstet die Empfänger kaum

Normalerweise sind die Sitzungen des Kreiswahlausschusses mit der Feststellung des amtlichen Endergebnisses des vorangegangenen Urnengangs innerhalb weniger Minuten abgehakt. Dabei sind im Regelfall eindeutige Sachverhalte und deren von der Verwaltung vorgeschlagene Bewältigung kleinerer Unstimmigkeit abzunicken. Ganz so schnell ging das Ganze es nach der jüngsten Europawahl in der vergangenen Woche nicht über die Bühne. Da benötigte der von Landrat Manfred Ostermann geleitete Ausschuss fast eine Stunde, bis alle Unklarheiten beseitigt waren und das amtliche Ergebnis durch die Unterschriften der Beteiligten besiegelt war.

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