412 Stellungnahmen zum Aller-Leine-Tal
Mit großer Mehrheit, jeweils gegen die Stimmen der vier Mitglieder zählenden Gruppe FDP/BU, hat der Kreistag jetzt die Verordnungen für die Landschaftsschutzgebiete Obere Wümme, welches unter anderem Teile des nördlichen Schneverdinger Stadtgebiets mit der Ortschaft Wesseloh betrifft, und Thörener Bruch in der Samtgemeinde Schwarmstedt beschlossen und kann den Haken hinter weitere zwei gesicherte Schutzgebiete machen. Längst noch nicht so weit vorangekommen ist er bei dem mit Abstand größten Natur- und Landschaftsschutzprojekt, das Politik und Verwaltung des Heidekreises, vor allem aber die Menschen in den drei Südkreis-Samtgemeinden aktuell beschäftigt, die Unterschutzstellung des Natura 2000-Gebiets Aller-Leine-Tal. Zwei Monate hatten betroffene Bürger, Flächeneigentümer und -pächter, Angler und Jäger Gelegenheit, sich zu dem vorgelegten Entwurf der Verordnung äußern. Hatte Landrat Manfred Ostermann nach Ablauf der Auslegungsfrist Mitte März zunächst von um die 300 Eingaben gesprochen, so korrigierte er die Zahl im Kreistag deutlich noch oben: Nunmehr sei man bei 412 angekommen 351 von privaten Absendern, 57 von Behörden und 4 von Naturschutzverbänden.