Werke setzen positive Energie frei
Die neu kuratierte Ausstellung folc des Munsteraner Künstlerpaars Natalia und Wladimir Rudolf wurde vor zahlreichen Besuchern in den Ausstellungsräumen des für seine Thonet-Sammlung bekannten Museums Boppard in der kurfürstlichen Burg eröffnet. Zunächst brachte die Bonner Kunsthistorikerin Gisela Götz dem interessierten Publikum die Herangehensweise und die Arbeitsformen der beiden Künstler näher. Dabei wagte sie auch eine kunsthistorische Einordnung des Künstlerpaares und scheute sich nicht vor Vergleichen mit prominenten Vorgängerpaaren wie Otto und Paula Modersohn oder Frieda Kahlo und Diego Rivera. Wladimir Rudolf mit seinen nachdenklichen, bewusst hoffnungsvollen, aber auch mitunter skurrilen und humoristischen Figuren und Skulpturen aus Holz und Metall sowie Natalia Rudolf mit ihren Bildern, denen sie eine intensive Farbgebung verleiht und die sie mit zeichnerischem Können vollendet, entwickeln ihre Arbeiten unabhängig voneinander, um sie dann um ein gemeinsames Thema herum in gemeinsamen Ausstellungen miteinander harmonisierend, korrespondierend und auf einander eingehend dem Betrachter zu präsentieren.