Leserbrief3
Als offensive Nation zurückliegender Epochen, in der von Deutschland alle umgebenden Länder okkupiert wurden, ist es beschämend, das eingesetzte Kriegsgerät, welches der Zerstörung, Unterwerfung, Vernichtung und Tötung diente, zur Schau zu stellen, es zu glorifizieren und zu verherrlichen. Dass der Bund hierfür nun noch eine Summe von acht Millionen Euro zur Verfügung stellen will, ist eine Verhöhnung der damaligen Opfer. Es wäre angebracht, mit diesem Betrag die Menschen und deren Nachkommen die in allen angegriffenen und besetzten Nationen ihr Hab und Gut, und sicher auch Angehörige verloren haben, zu entschädigen. Auch hier und heute in den eigenen Grenzen, gibt es mehr als genug Bedürftige: Alte in Armut, allein erziehende Mütter, Obdachlose etc.