Noch sind Lerche und Eidechse zuhause

Kein so gutes Beispiel für die Stadtentwicklung, so empfand es jedenfalls jüngst der Bauausschuss der Stadt Soltau, ist das ehemalige Mielmann-Gelände an der Harburger Straße: zu hohe Häuser mit sogenannten dritten Staffelgeschossen auf zu kleinen Grundstücken. So soll es keinesfalls in Drögenheide werden, wo derzeit die als Mischgebiet ausgewiesene Fläche von knapp 23 Hektar als reines Wohngebiet überplant wird. Alleine schon, weil dort die Straßen breiter werden und zudem eine Art grünes Band als breiter Pflanzstreifen die Fläche durchziehen soll, werde es nicht so erdrückend sein, erklärte Stadtplanerin Kerstin Oesterling den Ausschussmitgliedern die Planungen in Drögenheide. Überhaupt soll das Gebiet so gestaltet werden, dass im Außenbereich der dörfliche Charakter mit den üblichen schrägen Hausdächern erhalten bleiben.

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