Richter befinden über Robbys Schicksal
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg muss entscheiden, was aus dem wohl letzten Menschenaffen in einem deutschen Zirkus wird. Der Fall des Schimpansen Robby wird am 8. November verhandelt. Das Schicksal des Affen, der früher auf einem Roller durch die Manege kurvte und Bälle ins Publikum warf, aktuell aber schon länger nicht mehr in der Manege zu sehen ist, spaltet die Beobachter in zwei Lager: Die Einen wollen ihn aus dem Circus Belly holen und in eine Station für gequälte Primaten bringen, die Anderen befürchten, dass er genau dort vereinsamen und eingehen würde, weil der Zirkus seine einzige Familie sei.